Mit der am Montag, dem 30.09.2019, durchgeführten Abschaltung des Blocks E – dem zweiten von sechs Blöcken am Braunkohle-Kraftwerk in Jänschwalde – entfallen etwa 600 Arbeitsplätze. Vertreter der AfD-Fraktion waren an diesem Tag ab 16:00 Uhr vor Ort, um eine Mahnwache des Kraftwerksbetreibers LEAG und damit die Arbeitnehmer zu unterstützen.

Dazu die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Birgit Bessin:

„Beim Arbeitsplatzabbau in Jänschwalde zeigt sich die erschütternde soziale Kälte der Klimahysterie im Allgemeinen und der rot-roten Landesregierung im Speziellen – denn es ist schon erstaunlich, wie leichtfertig Rot-Rot über das Schicksal von hunderten Menschen hinwegsieht, die nun ihren Arbeitsplatz verlieren. Greta Thunberg sowie ihre politischen Erfüllungsgehilfen in den Altparteien äußern sich erstaunlich schmallippig, wenn bei Thomas Cook, bei der Automobilindustrie oder eben bei der Braunkohle berufliche Existenzen vernichtet werden.

Der regional verantwortliche AfD-Landtagsabgeordnete
und stellv. Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Steffen Kubitzki, ergänzt:

„Mit der Abschaltung des Blocks E entfallen leider nicht nur 600 Arbeitsplätze, sondern auch etwa hundert Lehrlingsausbildungen im Kraftwerk Boxberg. Stück für Stück wird immer deutlicher, dass der irrationale Klimawahn politisch nicht zu Ende gedacht ist. Die sogenannte Energiewende ist ökonomischer, ökologischer und physikalischer Irrsinn und wird nur aufgrund von ideologischem Druck durch mächtige grüne Meinungsmacher betrieben. Während im fernen Potsdam und im noch ferneren Berlin hochtrabende politische Öko-Pläne auf dem Reißbrett geschmiedet werden, können die Menschen in der Lausitz nur mit dem Kopf schütteln.“