Mit der linksradikalen Ideologie Gender oder Gender-Mainstreaming wird unter dem Deckmantel der Geschlechtergerechtigkeit zwischen Mann und Frau (ehemals genannt Gleichberechtigung, heute genannt Gleichstellung!) eine dem menschlichen Wesen völlig widernatürliche Gleichmacherei betrieben. Die biologisch vorgegebene Geschlechtsidentität soll zerstört werden.

Die insbesondere von den Grünen und Linken propagierte Gender-Ideologie besagt folgendes: 

Ein körperlich-biologisches Geschlecht gibt es nicht. Das Geschlecht wird sozial bzw. gesellschaftlich festgelegt. Die Rolle von Mann und Frau wird anerzogen. Um diese angeblich repressiven Rollenmuster zu überwinden, soll sich jeder Mensch sein Geschlecht aussuchen: heute bin ich Mann, morgen bin ich Frau, übermorgen „Divers“ und angeblich vielerlei geschlechtlicher Identitäten mehr. Alles gern auch andersherum und nächste Woche wieder zurück. Transgender heißt Wechsel der geschlechtlichen Identitäten. Menschen mit uneindeutigen geschlechtlichen Körpermerkmalen fallen nicht unter die Gender-Ideologie, sondern nur Menschen bei denen Geist und Körper angeblich nicht zusammenpassen!

Hochproblematisch: die Identität des einzelnen Menschen wird ausgehöhlt. Die gesunde Akzeptanz des Selbst, des eigenen Körpers wird zerstört. Man arbeitet nicht mehr an sich, um das Beste aus sich zu machen und durch Selbstkritik, Selbstreflexion und Mühe das größte Potential aus sich herauszuholen (Elvira Sellin).

Man sieht, es geht bei dieser Ideologie mitnichten um die Gleichberechtigung der Frau. 

Doch worum geht es im Kern? Die grün-linke Propaganda unterstellt, dass sich alles verändern kann. Grundlage hierfür ist die radikale kommunistische Idee der permanenten Revolution gegen die bestehende Gesellschaftsordnung. Durch Unordnung, Verwirrung und Verkehrung soll die menschliche Konstante, die menschliche und familiäre Stabilität und damit die Stabilität der Gesellschaft zerstört werden. Übergeordnetes Ziel der Gender-Ideologen ist nichts weniger als die Zerstörung und Zersetzung unserer bürgerlichen Gesellschaft und Schaffung von Anarchie! 

Die Gender-Ideologie ist eine destruktive, wahrhaft teuflische Ideologie gegen das Wesen und die Natur des Menschen, gegen das Leben an sich. Sie legt die Axt an die Wurzel der Familie, denn ohne Mann und ohne Frau keine Kinder und damit keine neuen Generationen! 

Ausdruck dieser Ideologie ist die sogenannte gender- bzw. geschlechtergerechte Sprache, welche mit Gewalt von oben mehr und mehr in die deutsche Sprache hineingedrückt wird. Es wird dabei völlig (und absichtlich) ignoriert, dass das grammatikalische Geschlecht nicht gleichbedeutend mit dem biologischen Geschlecht ist. Am bekanntesten ist das Gendersternchen. Verwendet werden aber auch der Unterstrich, das große Binnen-I oder neutralisierende Begriffe: z. B. aus Studenten werden Studierende, aus Fußgängern werden Zufußgehende oder aus Autofahrern werden Autofahrende.

Unsere Sprache, über Jahrhunderte gewachsen und entwickelt, wird dadurch verhunzt, unaussprechlich und völlig unverständlich. Die Präzision der deutschen Sprache als der Sprache der Dichter und Denker, als Wissenschaftssprache geht verloren bzw. wird absichtlich zerstört. Es ist ein Verbrechen an unserer Sprache! 

Und das alles ohne jegliche demokratische Grundlage. Die Sprachzerstörung passiert ohne gesetzliche Vorgaben. Es gibt darüber noch nicht einmal eine öffentliche oder parlamentarische Debatte!

Lassen wir uns nicht weiter von radikalen Menschheitsfeinden im Namen einer absoluten Minderheit unser Denken und Handeln vorschreiben!

Der Gender-Irrsinn muss mit aller Entschiedenheit bekämpft werden!

31.8.2020, Jan Plessow