Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unserem Landkreis hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Fleischwirtschaft in ganz Deutschland – Verbringungs- und Vermarktungsverbote von Tieren, Wegbrechen von Absatzmärkten, regionales Nutzungsverbot landwirtschaftlicher Flächen. Vom Erfolg der Bekämpfung der ASP hängt die Zukunft weiter Teile der deutschen Fleischwirtschaft ab. Insbesondere auch die Sicherung und das Überleben der regionalen landwirtschaftlichen Betriebe in der Restriktionszone unseres Landkreises ist von einer erfolgreichen Bekämpfung abhängig. 

Zentraler Bestandteil der Bekämpfungsstrategie ist die Ausweisung und Abgrenzung einer Kernzone um die Seuchen-Fundstellen. Um das Ein- und Auswandern von Wildschweinen und damit die Verbreitung der ASP zu verhindern muss laut gesetzlicher Schweinepestverordnung ein Schutzzaun in Form eines mobilen Elektrozaunes aufgebaut werden. Dies wurde durch die örtlichen Verwaltungen der betroffenen Landkreise vorgenommen.

Wie jetzt, sage und schreibe 14 Tage nach dem ersten Nachweis der Seuche, herauskam, ist die Funktion dieses „Schutzzaunes“ nicht hergestellt! Im Grenzgebiet der Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree bei Bomsdorf wurde durch den Präsidenten des Landesjagdverbandes Brandenburg persönlich festgestellt, dass auf einer Strecke von nicht weniger als 20 km kein Strom am Zaun anliegt! Die Wildschweine können nach Lust und Laune in das Seuchengebiet ein- bzw. aus dem Seuchengebiet auswandern und somit das Virus ungehindert weiterverbreiten!

Sehen sie selbst in folgendem Video:

Der Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg Dirk-Henner Wellershoff am „Schutzzaun“ des ASP-Seuchengebietes

Hier wird ein amtliches Totalversagen dokumentiert! Bei einem Seuchenfall mit derart weitreichenden Konsequenzen stellt sich ganz klar die Frage nach der Verantwortung! Hier steht zuvorderst die Ministerin für Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Frau Nonnemacher (Grüne) im Fokus. Sie ist für das dramatische regierungsamtliche Versagen im ASP-Seuchenfall zur Verantwortung zu ziehen!

Der RBB entlarvt sich als Staatsfunk

In der Berichterstattung des RBB kommen die dramatischen Bilder des Totalversagens der Landesregierung nicht vor bzw. werden wohl absichtlich nicht gezeigt. Stattdessen wird die Ministerin Nonnemacher interviewt. Sie darf wortreich zu ihren Gunsten das Problem zerreden, abwiegeln und als Ablenkungsmanöver den Fokus auf andere Themen setzen. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht und die Ministerin gedeckt und geschützt! Kritische Berichterstattung – Fehlanzeige! Das ist Staatsfunk vom RBB in seiner reinsten Form!

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/wildschweine-afrikanische-schweinepest-elektrozaeune-kritik-jagdverband.html

Bleibt trotz allem zu hoffen, dass endlich ein verantwortungsvolles und wirksames Krisenmanagement installiert wird, das die ASP-Seuche erfolgreich eindämmt. 

Jan Plessow
(sachkundiger Einwohner für die AfD im Landwirtschafts- und Landkreis Spree-Neiße)